ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Das "Projekt L."

...wird mindestens mittelfristig auf Eis gelegt; vielleicht lieber vorzeitig oder endgültig eingestellt.

Als es da hieß, es ginge nicht, war wohl, es wäre nicht gewollt, gemeint. Das versuche ich jetzt zu glauben. Meine Wahrnehmung und mein Beurteilungssystem hängen nun mal unmittelbar mit mir zusammen.

Da der Prozess des Sichverliebens ungefähr über drei Monate andauerte und in gewachsenen emotionalen Zuständen oft eine 50%-Regel gedacht wird, ist der Kopf hoffentlich in sechs Wochen wieder frei. Heute ist mein Begehren vielleicht schon schwächer als vor ein paar Tagen noch. Das Denken geht auch wieder andere Wege.

Spannend. Justament stelle ich ein bemerkenswertes Denkmuster fest: Ich will mich mit dem Gedanken trösten, dass sich über einen Zeitraum von Jahren doch etwas in ihr ändern könnte, sie mich als Partner wünschen würde, wie ich es bei B. über Jahre fest hoffte. Das muss ich näher betrachten, denn ich vermute, dass solch trügerische Hoffnung eine Blockade verursacht. "Ich will Dich lieben dürfen, L." vs. "Alter, pass auf, was Du denkst".
27.11.16 12:26


"Check!" würde ich sagen

Bezug nehmend auf den Eintrag vom 20. September 2007:

Ich schrieb unter der Überschrift "Persönlichkeiten": 18 Jahre älter als ich, eine liebe Frau, eine süße Tochter, Haus im Grünen, gutes Auskommen, selbstsicher und -bewusst. Irgendwo dahin möchte ich auch. […] Genau dort möchte ich hin. Ich möchte meine Zukunft gestalten, Rahmenbedingungen schaffen.

So wünschte ich es mir 2007 und habe einiges erreicht.

Nun, nach über zehn Jahren des Übens gestalte ich mein Leben, schaffe Rahmenbedingungen. Selbstbild ist okay, Haus und Garten sind nur noch eine Frage weniger Monate, guter Standard ist erfüllt – meine Zufriedenheit ist da!

Am Donnerstag möchte ich einen weiteren Schritt gehen, noch nur Rahmenbedingungen abchecken, dann daraus Ideen erdenken und vielleicht Pläne schmieden, noch mehr Gemeinsamkeiten aneinander finden – gemeinsam glücklich werden?
20.11.16 17:25


Vertrau mir

Als Du vor ein paar Wochen eingenickt bist, während ich abends bei Dir war, deutete ich das allemal nicht als Desinteresse, sondern als Indiz für eine vertraute Umgebung, in die auch ich Dir zu passen schien. Deine Lütte war zuvor sehr aufgekratzt und Deine Geduld strapazierend, lag sie nun an Dich gekuschelt, lächelte und grinste mir zu - fast bestätigend, dass es gut werden würde.

Es war einer dieser Momente, in dem ich mich rückblickend ärgere, nicht gehandelt zu haben. Sehr intensive Minuten, Dich zu sehen, Deine Atmung zu hören, das Verlangen, Deinen Kopf zu streicheln und Dir ins Ohr zu flüstern.

Vertrauen entsteht besonders in der ersten Lebensphase eines Menschen, in der Zeit, in der man nur durch die Fürsorge der Eltern und anderer gedeiht. Ich kenne Deine Akte ja. Das Verhältnis zwischen Dir und Deiner Familie lässt Du gut erahnen. Dass in Deinem Elternhaus alles im grünen Bereich ist, musste man bemerken - das tat ich sofort und auch ich fand und finde es "beunruhigend", obgleich aus einem ganz anderen Motiv. Deine Kleine vergöttert Deine Mutter, sagst Du, für ihren Freund hingegen sei es wohl schwerer. Von Deinen Brüdern weiß ich nur die Namen.

Liebe L., bitte erzähl Du mir mehr von Dir!
20.11.16 11:18


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