ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Vertrau mir

Als Du vor ein paar Wochen eingenickt bist, während ich abends bei Dir war, deutete ich das allemal nicht als Desinteresse, sondern als Indiz für eine vertraute Umgebung, in die auch ich Dir zu passen schien. Deine Lütte war zuvor sehr aufgekratzt und Deine Geduld strapazierend, lag sie nun an Dich gekuschelt, lächelte und grinste mir zu - fast bestätigend, dass es gut werden würde.

Es war einer dieser Momente, in dem ich mich rückblickend ärgere, nicht gehandelt zu haben. Sehr intensive Minuten, Dich zu sehen, Deine Atmung zu hören, das Verlangen, Deinen Kopf zu streicheln und Dir ins Ohr zu flüstern.

Vertrauen entsteht besonders in der ersten Lebensphase eines Menschen, in der Zeit, in der man nur durch die Fürsorge der Eltern und anderer gedeiht. Ich kenne Deine Akte ja. Das Verhältnis zwischen Dir und Deiner Familie lässt Du gut erahnen. Dass in Deinem Elternhaus alles im grünen Bereich ist, musste man bemerken - das tat ich sofort und auch ich fand und finde es "beunruhigend", obgleich aus einem ganz anderen Motiv. Deine Kleine vergöttert Deine Mutter, sagst Du, für ihren Freund hingegen sei es wohl schwerer. Von Deinen Brüdern weiß ich nur die Namen.

Liebe L., bitte erzähl Du mir mehr von Dir!
20.11.16 11:18


Zukunft

Hier notiere ich es für die Zukunft, für mich und meine Zukunft – auch zur Selbstkontrolle, um prüfen zu können, ob die Pläne und ihre Motive mir gut taten.


Mein Plan, die Umsetzung eines Traumes, den ich viele Jahre hege. Ich werde nächstes Jahr unweit meiner Dienststätte ein altes Haus kaufen – vielleicht runtergekommen aber mit Charme, gerne altes Fachwerk –, das ich im Laufe der folgenden Dekade zu neuer Blühte erstrahlen lassen werde. Ideales Baujahr nicht nach Anfang des letzten Jahrhunderts. Mit einem aus Sicht eines Städters riesigen Grundstück, auch um etwas Hobby-Landwirtschaft zu betreiben, gerne mit Obstbaum- und Forstbestand, später vielleicht sogar ein paar Viecher.
Heute bin ich in der Lage, mir Träume zu erfüllen. Ich bin im richtigen Alter, noch ein großes Projekt anfangen zu können, das körperlich und mental anspruchsvoll ist.


Mein Körper meldet mir, einige lieb gewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen. Seit Jahren wächst der Bauch. Insbesondere im zurückliegenden Jahr habe ich mehr gegessen und abends mehr getrunken; ein Polster für wirtschaftlich schlechte Tage ist irrelevant. Und das Rauchen. Nicht wegen Stress, sondern wegen der Zeit, die ich mir dafür nehmen kann. Ich atme schwer, huste oft. Ich weiß, wie sich die Menschen, insbesondere die Kinder, vor dem Gestank ekeln.


Und dazu das "Projekt L.", das sich größer, bedeutsamer und folgenreicher anfühlt, als eine geeignete Immobilie zu finden, maßvoller zu speisen oder mal eine weniger zu schmöken.
18.11.16 08:15


Und was ich noch zu sagen hätte

… braucht eben genau „zu stinken“ nicht.

Von vornherein wusste ich und bin darauf hingewiesen worden, dass ich meine Motivation für die Idee nur in der akuten Situation verstehen darf.
So oder so habe ich dabei wesentliche Aspekte differenzierter zu verstehen begonnen. Weniger der Stoff, denn mehr die Handlung sind ausschlaggebend.
16.11.16 23:43


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