ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Zukunft

Hier notiere ich es für die Zukunft, für mich und meine Zukunft – auch zur Selbstkontrolle, um prüfen zu können, ob die Pläne und ihre Motive mir gut taten.


Mein Plan, die Umsetzung eines Traumes, den ich viele Jahre hege. Ich werde nächstes Jahr unweit meiner Dienststätte ein altes Haus kaufen – vielleicht runtergekommen aber mit Charme, gerne altes Fachwerk –, das ich im Laufe der folgenden Dekade zu neuer Blühte erstrahlen lassen werde. Ideales Baujahr nicht nach Anfang des letzten Jahrhunderts. Mit einem aus Sicht eines Städters riesigen Grundstück, auch um etwas Hobby-Landwirtschaft zu betreiben, gerne mit Obstbaum- und Forstbestand, später vielleicht sogar ein paar Viecher.
Heute bin ich in der Lage, mir Träume zu erfüllen. Ich bin im richtigen Alter, noch ein großes Projekt anfangen zu können, das körperlich und mental anspruchsvoll ist.


Mein Körper meldet mir, einige lieb gewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen. Seit Jahren wächst der Bauch. Insbesondere im zurückliegenden Jahr habe ich mehr gegessen und abends mehr getrunken; ein Polster für wirtschaftlich schlechte Tage ist irrelevant. Und das Rauchen. Nicht wegen Stress, sondern wegen der Zeit, die ich mir dafür nehmen kann. Ich atme schwer, huste oft. Ich weiß, wie sich die Menschen, insbesondere die Kinder, vor dem Gestank ekeln.


Und dazu das "Projekt L.", das sich größer, bedeutsamer und folgenreicher anfühlt, als eine geeignete Immobilie zu finden, maßvoller zu speisen oder mal eine weniger zu schmöken.
18.11.16 08:15


Und was ich noch zu sagen hätte

… braucht eben genau „zu stinken“ nicht.

Von vornherein wusste ich und bin darauf hingewiesen worden, dass ich meine Motivation für die Idee nur in der akuten Situation verstehen darf.
So oder so habe ich dabei wesentliche Aspekte differenzierter zu verstehen begonnen. Weniger der Stoff, denn mehr die Handlung sind ausschlaggebend.
16.11.16 23:43


War das jetzt ein Korb oder was?

Liebe L., vielleicht ist genau das, was mich an Dir so fasziniert, in das ich mich so verliebt habe, Deine geheimnisvolle Ausstrahlung. Offensichtlich ist das eine der Eigenschaften, die mich anzieht.

Als Du das Thema vorhin angeschnitten hast, als Du erzähltest, gefragt worden zu sein, ob Du mich „etwas mehr magst" und ich meine Vermutung – Befürchtung – kundtat, dass es wohl genauer nur andersherum sei, nahmst Du das einfach hin. Du bestätigtest es nicht; Du machtest aber auch nicht den Anschein, dass es falsch sei. Ich fragte nicht nach.
Alles hundert mal durchgespielt im Kopf, habe ich mir schön einen zurecht gestammelt. Aber zumindest ist es gesagt – jedenfalls etwas von dem gesagt.

Dieser eine Satz, „es geht nicht“, und die vielen ähnlich klingenden Formulierungen über die Wochen und Monate – vielleicht weniger bedeutsam oder falsch gedeutet – gehen mir nicht aus dem Kopf und lassen mich nicht aufgeben.
Mir würden viele begreifbare Argumente einfallen. Gar nicht vorstellen mag ich mir, wie das vor Freunden, Kollegen und Familie zu rechtfertigen sein sollte. Auch ich bin mir sicher, dass es schwer sein würde, das eine als das eine und das andere als das andere zu sehen und sich entsprechend zu verhalten.
Trotz alledem wäre ich uneingeschränkt bereit, es zu vertreten, so viel und was es kosten mag. Das Risiko ist geringer als die Angst davor.

Was ist für Dich das Unmögliche?
Oder ist es doch gar so einfach, dass ich es nur nicht wahrhaben will?

So gerne würde ich „das Thema“ weiter vertiefen, Dir sagen, was ich für Dich empfinde, was ich Dir alles schenken möchte. Die Hoffnung bleibt. Und so sehr fürchte ich mich weiter davor, dass mein Wunsch aussichtslos ist.
16.11.16 23:19


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