ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Das sind Dinge, von den‘ ich gar nichts wissen will

Ich habe das schier unstillbare Bedürfnis, Menschen zu helfen, ihnen zuzuhören, ihnen (teils gutgemeinte und doch unnütze) Ratschläge zu geben und einfach für sie da zu sein. Wer anderes behauptet, lügt. Wer anderes wahrnimmt, spinnt.

Aber liebe Mama eines besten Freundes, auch wenn ich Deine Verletzungen verstehe und den Schmerz nachfühlen kann:
Nein! Nein! Nein!


Als ich das letzte mal dieser Bitte nach Verlangenserfüllung nachgab, endete es schrecklich für mich. Und das heute, wäre einige Nummer bekloppter – dafür nicht für mich

Beim besten Willen und auch mit einer gehörigen Portion Einfühlungsvermögen: Ich schlafe nicht mit Frauen, die erstens wesentlich älter sind als ich, die zweitens verheiratet sind, die drittens nicht von mir geliebt werden und die viertens – und das ist am ausschlaggebendsten – die Mutter eines Freundes sind.

Das hab ich so noch nicht erlebt und hoffe, dass es so auch nicht wieder vorkommen wird.

Merkst selbser, näch? Einfach Klappe halten, bitte, bitte, bitte.
11.4.06 03:40


Wie kann man nur

...den Ausstieg aus dem Atomausstieg auf dieser Basis diskutieren, wie kann man glauben, wir würden es überleben?
Ich war fast sieben, noch ein kleines Kind, als kaum ein Mensch sich mehr auf die Straße traute vor Angst aus der unsichtbaren Strahlung, die schon Millionen Menschen das Leben gekostet hatte.
Wie soll ich meinen Kindern später erzählen, dass wir so energiehungrig und geizig waren und – wie ich fürchte – auch dann noch sind, dass uns Ihr Lebensraum egal war?
Naja, Schwamm drüber. Passiert ja nicht wieder. Die Woche Spielplatzsperrung und das Milchpulver sind ja nur Kollateralschäden. Dafür gibt‘s heute ja H5N1 und die Achse des Bösen... und alle glauben dran.

Und nun komm ich mit meinem kleinkarierten Gefühl des Halbseins, des Unausgefülltseins, dass mir etwas fehlt, wenn jemand fehlt. Eindeutig gehöre ich zu den Menschen, die Partnerschaft brauchen, Halt geben und nehmen müssen, die Zärtlichkeit nicht durch Sexualität kompensieren können, die in Liebe Erfüllung finden und denen ohne leicht der Mut verloren geht, deren motivatorische Fähigkeiten davon abhängen... wenn ich weiter schreibe, geh ich im Selbstmitleid unter.
Autosuggestive Methoden versagen. Dieses Bedürfnis ist da. Es kann nicht weggedacht werden und es gehört wohl auch dahin.

Führe mich in Versuchung
14.4.06 22:37


Kondolenz

Am Montag ist ein Mensch verstorben, den ich drei Jahre lang regelmäßig besuchte. Das Alter von 93 Jahren ist stattlich, das Leben war erfüllt von Familie, der ich gerne mein Beileid ausgedrückt hätte, doch nicht die angemessenen Worte finden konnte.

Lieber L., liebe A., lieber H.!

Mit Bestürzung habe ich durch B. vom Tod Eurer Oma erfahren.

Gerne war ich Gast bei ihr im Stift oder zu feierlichen Anlässen. Sie schenkte B. und mir die Freude über unseren Besuch, Schokolade und gab mir einen weisen Ratschlag, den ich immer in meinem Herzen tragen werde.

Für diese schwere Zeit des Trauerns wünsche ich Euch viel Kraft und Trost im Kreise Eurer Lieben.

In stiller Anteilnahme


Klingt aufgebalsen, pietätlos und unaufrichtig. Daher behalte ich es für mich, auch gerade weil ich aus eigener schwerer Erfahrung weiss, dass es den Abschied nicht leichter macht.
21.4.06 13:35


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