ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Langsam, aber nur langsam

Ich bin im Begriff, ein mutiger Mensch zu werden.

Eine Erkenntnis habe ich verinnerlicht: die, dass, solang ich über meinen Tod und mein Leben entscheiden kann, es nichts gibt, vor dem, zu fürchten sich lohnt.

Ich sehe als Gegner nicht die Menschen.
Gegenteilig: Mittelbar sind sie nur ich.
Und das beruhigt ungemein.

Ich danke Euch für die letzten Monate!
25.7.09 00:18


Erpressbarkeit

... scheint eine meiner Stärken zu sein.

Ich habe seit Sandkistenzeiten eine Freundin, also in meinem Alter. Studentin, nicht dumm, nebenbei nicht schlecht ansehnlich. Sie vermittelt mir das Gefühl, Aufmerksamkeit zu brauchen, sich auf mich zu verlassen. Wir unternehmen fast täglich etwas. Es hat sich in den letzten zwei Jahren wieder eine fundierte Freundschaft entwickelt, die sich insbesondere dadurch charakterisiert, dass wir einander im Verhalten sehr unterschiedlich sind.
Problem: Sie kommuniziert mir ["zum Dank" (ausgedacht)] ihre suizidalen Gedanken, fordert somit viel von mir.
Altes Muster: Ich will helfen, ich will heilen.

Erst sprach ich heute morgen mit einem Profi darüber. Worte wie "Absicht", "Akzeptanz", "Folgen" und "Kontext" bleiben hängen, Bilder von Kreisen, die Grenzen der beteiligten Interaktionspartner symbolisierten.
Abends dann ein Gespräch am Tresen. Fazit: Ich bin erpressbar.

Zweiteres ist greifbar und stellt sich nach Prüfung meiner Biografie als richtig heraus: Ich mache mich zum Spielball der Arglistigen, lasse mir viel gefallen (wieder und immer wieder), um Gefallensverdruss zu vermeiden. Mehr als ich mir eingestehen mag, suchen auch mich Verlustängste heim.


Die Ungebildeten haben das Unglück, das Schwere nicht zu verstehen, dagegen verstehen die Gebildeten häufig das Leichte nicht, was ein noch viel größeres Unglück ist.
Franz Grillparzer
30.7.09 02:21





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