ausgedacht... und doch wahr
 



ausgedacht... und doch wahrDer Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.
Otto Ludwig
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Das Problem der Liebe gehört zu den großen Leiden der Menschheit, und niemand sollte sich der Tatsache schämen, dass er seinen Tribut daran zu zahlen hat.
C.G. Jung

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Im Doppelpack

"Ich bin Mutter", sagtest Du vor ein paar Tagen zu mir. Ja, das bist Du. Und wie mir scheint, eine super liebevolle und sehr fürsorgliche, die das Wohl ihres Kindes über ihr eigenes stellt.

Als wir uns vor etwa einem Vierteljahr kennenlernten, berichtetest Du mir davon, zu befürchten, dass viele Männer in Deinem Alter - es sind wohl eher noch Jungs - Vorbehalte haben könnten ob Deiner Mutterschaft. Sicherlich hast Du damit völlig recht. Ohne, dass ich mich daran erinnern könnte, vermute ich, dass ich mit Anfang zwanzig eine Mutter als Freundin nicht in Betracht gezogen hätte; vielmehr hätte mich eine solche Situation überfordert, denn ich war ja selbst fast noch Kind.

Liebe L., Dich gibt - oder gäbe - es nicht einzeln sondern ausschließlich im Doppelpack. Das weiß ich und darüber würde ich mich sogar außerordentlich freuen. Denn dass ich der erste sei, vor dem Deine Kleine keine Angst habe, zu dem sie schnell Vertrauen fassen konnte, möchte ich als Omen werten.

L., ich kann und möchte Euch etwas bieten: Meine Zeit, meine Energie, mein Durchhaltevermögen sollen Euch gehören. Ich möchte Verantwortung übernehmen, möchte für Dich und für Euch da sein, für Dich aufkommen. Mit Mitte dreißig ist vieles nicht anders als mit Anfang zwanzig. Und doch hat man Fähigkeiten und Möglichkeiten gewonnen in den Jahren, die zwischen uns liegen.
15.11.16 20:43


L.

Du hast die schönsten Augen, in die ich je sah
16.11.16 23:13


War das jetzt ein Korb oder was?

Liebe L., vielleicht ist genau das, was mich an Dir so fasziniert, in das ich mich so verliebt habe, Deine geheimnisvolle Ausstrahlung. Offensichtlich ist das eine der Eigenschaften, die mich anzieht.

Als Du das Thema vorhin angeschnitten hast, als Du erzähltest, gefragt worden zu sein, ob Du mich „etwas mehr magst" und ich meine Vermutung – Befürchtung – kundtat, dass es wohl genauer nur andersherum sei, nahmst Du das einfach hin. Du bestätigtest es nicht; Du machtest aber auch nicht den Anschein, dass es falsch sei. Ich fragte nicht nach.
Alles hundert mal durchgespielt im Kopf, habe ich mir schön einen zurecht gestammelt. Aber zumindest ist es gesagt – jedenfalls etwas von dem gesagt.

Dieser eine Satz, „es geht nicht“, und die vielen ähnlich klingenden Formulierungen über die Wochen und Monate – vielleicht weniger bedeutsam oder falsch gedeutet – gehen mir nicht aus dem Kopf und lassen mich nicht aufgeben.
Mir würden viele begreifbare Argumente einfallen. Gar nicht vorstellen mag ich mir, wie das vor Freunden, Kollegen und Familie zu rechtfertigen sein sollte. Auch ich bin mir sicher, dass es schwer sein würde, das eine als das eine und das andere als das andere zu sehen und sich entsprechend zu verhalten.
Trotz alledem wäre ich uneingeschränkt bereit, es zu vertreten, so viel und was es kosten mag. Das Risiko ist geringer als die Angst davor.

Was ist für Dich das Unmögliche?
Oder ist es doch gar so einfach, dass ich es nur nicht wahrhaben will?

So gerne würde ich „das Thema“ weiter vertiefen, Dir sagen, was ich für Dich empfinde, was ich Dir alles schenken möchte. Die Hoffnung bleibt. Und so sehr fürchte ich mich weiter davor, dass mein Wunsch aussichtslos ist.
16.11.16 23:19


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